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Die besten Dinge im Leben brauchen so ihre Zeit, bis sie zur Reife kommen. So war es bei mir mit der Fotografie. Nicht, dass ich nicht immer schon fotografiert – oder besser: geknipst – hätte. Auf Familienfeiern und im Urlaub, das übliche eben. Aber dass mich das Thema Fotografie dermaßen packen würde, damit hätte ich nie gerechnet. Da mussten die verschiedensten Lebensbereiche zunächst geordnet und zum Abschluss gebracht werden. Es musste die innere Ruhe und Gelassenheit eintreten, die ich erst in der 2. Lebenshälfte erlangt habe, bevor die Fotografie den Stellenwert in meinem Leben bekommen konnte, die sie verdient. 

Ich bemerke, dass sich die Fähigkeit der Geduld so ganz nebenbei entwickelt – die noch nie meine Stärke war. Mein Auge lernt, Dinge wahrzunehmen, auf die ich vorher nie geachtet habe. Kein Gang durch die Natur oder die Stadt, ohne dass ich mit einem Kopf voller Ideen und Motive nach Hause komme. Es lebt sich intensiver, stelle ich fest.

Ob nun beim Fotografieren selbst oder bei der anschließenden Bildbearbeitung: ich vergesse Zeit und Raum. Die Möglichkeiten, die mir dieses Hobby bietet, sind grenzenlos. Ich werde nie alles wissen, nie perfekt sein. Das macht die Sache so spannend.

Und um Perfektion geht es ja auch gar nicht. Es gibt kein richtig und kein falsch – eher ein: gefällt oder gefällt nicht. Meine Bilder zeigen, wie ich die Welt durch meine Augen (und das Objektiv meiner Kamera) sehe. Mir jedenfalls gefallen sie.

Ganz besonders freue ich mich, wenn Sie – als der interessierte Besucher meiner Seite – mir Ihre Meinung zu meinen Bildern mitteilen. Vielleicht entwickelt sich ja im Austausch unserer Sichtweisen wieder etwas Neues.

Ludger Jonas